Beichte in Zeiten von Corona

Beichte nur unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte) kann unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften gespendet werden. Die Beichte im Beichtstuhl ist weiterhin ausgeschlossen. Es sollen gut belüftete Räume gewählt werden, in denen der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden kann. Es ist ratsam, Schutzmasken zu tragen. Ansammlungen vor diesen Beichtzimmern sollen vermieden werden.

Jederzeit möglich ist außerdem ein seelsorgerliches Gespräch am Telefon mit dem Pfarrer oder Mitgliedern des Pastoralteams. Viele Gemeinden laden derzeit ausdrücklich dazu ein, diese Möglichkeit zu nutzen. Eine telefonische Beichte ist allerdings nicht möglich.

Versöhnung im Leintal

Die Bußfeier hat in den vergangenen Jahrzehnten einen großen Platz im Leben der Gemeinde bekommen. Der Bußgottesdienst soll einen besonderen Rahmen für die persönliche Besinnung bieten und kann für sich eine Möglichkeit der Versöhnung darstellen oder auch eine gute Vorbereitung für die sakramentale Beichte sein.

Die klassische sogenannte Andachtsbeichte wird weiterhin vor den großen Feiertagen in allen Kirchen angeboten. Für ein Beichtgespräch steht jeder Priester zur Verfügung, ein Anruf genügt.

Im Zusammenhang mit der Erstkommunion werden die Kinder zur Beichte eingeladen. Die Form des Gesprächs mit einer Hinführung zu Buße und Beichte ist für sie eine gute Möglichkeit zur Besinnung und kann die Grundlage dafür sein, dass sie die Beichte als Möglichkeit zur Versöhnung kennen lernen.

Im Rahmen der Firmvorbereitung findet ein Bußgottesdienst statt.