Kirchengemeinde Sankt Sebastian
Die Kirchengemeinde St. Sebastian Schechingen mit ungefähr 1360 Gemeindemitgliedern umfasst die Orte Schechingen und Leinweiler.
Besonderes Merkmal der Gemeinde ist die große Verbundenheit der „Schechinger“ mit ihrer Kirchengemeinde und Kirche. Das kirchliche und das öffentliche Leben am Ort sind eng miteinander verwoben.
Die Kirchengemeinde ist Träger des Katholischen Kindergartens St. Josef.
Mit der Sebastianskirche verbunden ist die Geschichte des Ortes. Die Entwicklung des Ortes spiegelt sich in den Umbauten und Umgestaltungen der Kirche wider. Mit der Altarweihe im Jahr 2005 erhielt sie ihre heutige Gestalt.
Viele Kapellen, Feldkreuze, Bildstöckchen und die Lourdesgrotte in Leinweiler erzählen von der ausgeprägten Frömmigkeit durch all die Jahrhunderte hindurch. Bemerkenswert ist hier die barocke Kreuzkapelle am Ortsausgang nach Hohenstadt.
Jedes Jahr im Oktober feiert die Kirchengeeidne ihr Gemeindefest in Form des Kirchweihfests, das große Anklang findet.
Auf eine ebenso lange eigenständige Geschichte kann der heute verhältnismäßig kleine Teilort Leinweiler zurückblicken. Die Laurentiuskirche mit dem sie umgebenden Friedhof ist auf beeindruckende Weise Zeugnis der Geschichte.
Kirche Sankt Sebastian
Erbaut als Nikolauskirche vor 1250
1484 Vergrößerung der Kirche und danach Wechsel des Patrons zu St. Sebastian
1602/04 Achteckiger Turmaufbau, Taufstein
1776/77 Um- und Neubau der Kirche durch Baumeister Sebastian Manz: Barocker Chor mit Apsis und seitlichen Sakristeien im Westen, Fresken von Johann Nepumuk Nieberlein
1871-78 Historische Umgestaltung der Kirche, um mehr Plätze zu gewinnen, neue Sakristei am Turm, Altarraum wieder im gotischen Turmchor
1963/64 barockisierende Neugestaltung der Kirche
2005 Neugestaltung des Altarraums, Altar und Ambo von Künstler Herbert Goeser
Kirche St. Sebastian, Schechingen
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Unser Glockengeläut auf der klingenden Glockenlandkarte
Die klingende Glockenlandkarte des Beratungsausschusses für das deutsche Glockenwesen CreateSoundscape ist ein einmaliges Projekt: Glocken aus Deutschland und weit darüber hinaus werden in einer digitalen Landkarte zum Klingen gebracht. Auch das Glockengeläut unserer Kirche St. Sebastian ist seit kurzem dort zu hören. Der Glockensachverständige der Diözese hat das Geläut nach der Renovierung aufgenommen, hochgeladen und schreibt unter anderem dazu: „Der Kirchturm von St. Sebastian beherbergt ein heterogenes und unverwechselbares Glockenquartett. die Nominaltonreihe der Glocken bildet ein Te deum-Gloria-Motiv. Vor allem die größere der beiden Wolfartglocken überzeugt klanglich. Schön geziert ist Glocke 4. Die Glocke war die kleinste von drei Bachertglocken gewesen, von denen die größeren während der NS-Diktatur zerstört wurden. Sie waren Nachfolgerinnen der Zollerglocken von 1885 geworden.“
Weiteren informationen und das Glockengeläut finden Sie hier auf der Glockenlandkarte.
Auch im Buch „Die Kirchen von Schechingen und Leinweiler“ ist die interessante Geschichte der Glocken von St. Sebastian ausführlich nachzulesen. Es ist im Pfarrbüro erhältlich.



